Mittwoch, 11. Mai 2011

Versicherungen rund ums Haus

Das Eigenheim muss versichert werden. Nämlich gegen Feuer (Pflichtversicherung, genauso wie die Krankenversicherung, die Pflegeversicherung und die Kfz-Haftpflicht). Vernünftige Menschen belassen den Schutz ihrer eigenen vier Wände nicht hierbei, sondern schließen eine sogenannte verbundene Wohngebäudeversicherung ab. Entsprechend erhält man Schutz auch gegen Risiken, die durch Sturm, Wasser, Hagel und vieles mehr entstehen und finanziell ebenfalls erheblich zu Buche schlagen können. Bei einem klassischen Hausbau und der dazugehörigen Baufinanzierung beginnt das Schutzbedürfnis natürlich schon vorher, so dass eine Feuer-Rohbauversicherung abzuschließen ist. Auch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt in diesen Fällen zum Einsatz. Im weiteren Sinne zu den Versicherungen rund ums Haus zählt auch die Risiko-Lebensversicherung. Sie sichert nicht die Immobilie, sondern die zugrunde liegende Finanzierung ab. D.h., es wird gewährleistet, dass im Falle des Todes einer der Eigentümer – insbesondere bei Familien des Allein- oder Hauptverdieners – die Hinterbliebenen nicht zu einem Notverkauf gezwungen sind oder das Haus gar unter den Hammer kommt. Da die monatliche Belastung aus dem restlichen Einkommen und gegebenenfalls durch Transferzahlungen häufig nicht bestritten werden könnte, empfiehlt es sich insoweit, hier entsprechende Vorsorge zu treffen. Anders als bei einer Wohngebäudeversicherung, die hinsichtlich der Ausstattung bzw. des Versicherungsumfangs in zahlreichen Varianten und Paketlösungen vorhanden ist und angeboten wird, kommt es bei der Risiko-Lebensversicherung im Grunde nur auf den Preis an bei der Auswahl unter mehreren Angeboten. Bei Versicherungen rund ums Haus können natürlich auch Gewerbeimmobilien betroffen sein; in diesen Fällen weiß häufig eine Unternehmensberatung Rat.

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Dienstag, 3. Mai 2011

Neue Lebensversicherung, bevor der Garantiezins sinkt?

Lebensversicherungen sind schwer durchschaubare Produkte, zumindest, was die kapitalbildende Lebensversicherung betrifft. Sie erfreut sich seit Generationen großer Beliebtheit als Bestandteil der privaten Altersvorsorge. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass hierbei nur in seltenen Fällen das ursprünglich verfolgte Ziel, sich eine Zusatzrente mit steuerlichen Vorteilen unter gleichzeitiger Absicherung des Todesfallrisikos während der Ansparphase – beispielsweise als Hinterbliebenenabsicherung – zu sichern, auch erreicht wird. Die überwiegende Anzahl dieser von vorn herein langfristig ausgelegten Verträge wird vorzeitig aufgelöst. Dies hat Gründe. Zum Beispiel enttäuschte Renditeerwartungen. Diese Entwicklung ist an kontinuierlich gesunkenen Überschussbeteiligungen in den letzten Jahren abzulesen. Die Senkung des zulässigen Garantiezinses – tragendes Verkaufsargument – ab kommendem Jahr spiegelt das gesunkene Zinsniveau, wesentliche Ertragsquelle einer klassischen Lebensversicherung, gleichermaßen wider. Man sollte also nicht noch schnell in diesem Jahr eine neue Lebensversicherung abschließen, um sich den noch gültigen Garantiezins zu sichern. Vielmehr sollte man sich überlegen, ob man den integrierten Todesfallschutz überhaupt benötigt. Bei potenziell versorgungsbedürftigen Angehörigen benötigt man ihn, erst recht wenn erhebliche Restschulden durch eine Baufinanzierung noch offen stehen. Hierfür gibt es – sehr viel günstigere – Risiko-Lebensversicherungen. Den Vermögensaufbau bewerkstelligt man hingegen viel effizienter im Vergleich zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung durch eine Rentenversicherung. Hier sollte man, insbesondere angesichts der Langfristigkeit einer solchen Police, nicht das erstbeste Angebot annehmen, sondern die Qualität der angebotenen Policen eingehend prüfen. Wie bei allen Versicherungen ist dies nicht so einfach; Kredite etwa kann man leichter miteinander vergleichen. Unter dem qualitativen Aspekt und auch aus Kostengründen kommt man bei dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung jedoch schwerlich an sogenannten UWP-Policen vorbei. Diese vereinen die Chance auf eine hohe Rendite aufgrund einer aktienorientierten Kapitalanlage mit einer garantierten Mindestverzinsung.

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Mittwoch, 15. September 2010

Lebens- oder Rentenversicherung?

Bei einer Lebensversicherung tritt der Versicherungsfall beim Tod der versicherten Person ein. Eine Risiko-Lebensversicherung sichert genau dieses Risiko finanziell ab. Aus diesem Grund ist sie insbesondere in Zusammenhang mit einer Baufinanzierung oftmals eine empfehlenswerte Versicherung, um im Falle eines Falles einer Zwangsverwertung der Immobilie begegnen zu können. Eine kapitalbildende Lebensversicherung, auch Kapitallebensversicherung genannt, beinhaltet darüber hinaus noch einen Sparvertrag zum Vermögensaufbau. Man schlägt somit auf den ersten Blick zwei Fliegen mit einer Klappe. Dies ist bei näherem Hinsehen in aller Regel jedoch ein teures Unterfangen. Bessere Ergebnisse in Form eines günstigeren Preis-Leistungs-Verhältnisses lassen sich in aller Regel durch Trennung von Risikoabsicherung und Geldanlage erzielen, beispielsweise durch Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung und einer privaten Rentenversicherung.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dann klicken Sie einfach auf Versicherungen Kiel.

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