Freitag, 27. Mai 2011

Gesamtverzinsung

Wenn man liest, die Gesamtverzinsung einer Lebensversicherung sei höher als der Zinssatz für sichere Geldanlagen, klingt das gut, ist auch richtig, nur leider ein Fall von Äpfel-mit Birnen-vergleichen. Denn: Die Gesamtverzinsung bezieht sich nicht prozentual auf die gesamte Versicherungsprämie, sondern nur auf deren (niedrigeren) Sparanteil nach Abzug der Kosten, hat entsprechend nur entfernt etwas mit der Rendite zu tun. Womöglich ist sie ein brauchbares Kriterium, um gute von weniger guten Lebensversicherungen unterscheiden zu können. Spätestens beim Vergleich mit alternativen Formen der Geldanlage, ob mit oder ohne Versicherungen, wird die Gesamtverzinsung zunehmend unbrauchbarer, zumal sie sich ohnehin Jahr für Jahr ändert und für die Zukunft nicht garantiert, sondern nur prognostiziert wird. Bleibt man bei kapitalbildenden Versicherungen, sollte man unbedingt vor einer (langfristigen!) Entscheidung auch gute und preiswerte Fondspolicen sowie Riester, die staatlichen geförderte private Altersvorsorge, eingehend prüfen und in Betracht ziehen. Nicht nur wegen allgemein seit Jahren rückläufiger Gesamtverzinsungen von Lebensversicherungen.

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Montag, 16. Mai 2011

Lohnen Lebensversicherungen?

Ob sich Lebensversicherungen weiterhin für Versicherte lohnen, hängt von deren Zielsetzung ab. Eine reine Risiko-Lebensversicherung lohnt immer dann – bzw. ist bei gesundem Menschenverstand eigentlich unentbehrlich –, wenn es gilt, ein finanzielles Desaster, das auf Hinterbliebene zukommen würde, abzusichern. Ein Beispiel ist eine Baufinanzierung, die nach dem Tod des Alleinverdieners von den Angehörigen nicht mehr bedient werden könnte. Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen sieht dies anders aus: Die Renditen der Versicherungen sinken seit Jahren, was vornehmlich zusammenhängt mit dem rückläufigen Ergebnis aus Kapitalanlagen, das die Versicherungen erwirtschaften konnten oder zumindest in Form der jährlichen Überschussbeteiligung an die Kunden weitergegeben wurde. Ab kommendem Jahr wird der gesetzliche höchstens zulässige Garantiezins sinkt, wobei hierdurch lediglich die Entwicklung der letzten Jahre – historisch niedrige Zinsen über einen längeren Zeitraum – nachvollzogen wird. Neuabschlüsse noch 2011 sind also attraktiver, als bis 2012 zu warten. Bevor man allerdings noch 2011 eine Lebensversicherung zum Zwecke des langfristigen Vermögensaufbaus bis hin zur Stärkung der privaten Altersvorsorge abschließt, sollte man sich in jedem Fall gut über mögliche Alternativen für die langfristige regelmäßige Geldanlage informieren. Als konservativer Anleger mag man sich besonders für Garantieleistungen interessieren, die in vielen privaten Rentenversicherungen, auch in einigen Fondspolicen ein Mindestkapital absichern. Für chancenorientiertere und risikobewusstere Anleger wären eher Sparpläne in Fonds ohne Ausgabeaufschlag eine Option.

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Dienstag, 3. Mai 2011

Neue Lebensversicherung, bevor der Garantiezins sinkt?

Lebensversicherungen sind schwer durchschaubare Produkte, zumindest, was die kapitalbildende Lebensversicherung betrifft. Sie erfreut sich seit Generationen großer Beliebtheit als Bestandteil der privaten Altersvorsorge. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass hierbei nur in seltenen Fällen das ursprünglich verfolgte Ziel, sich eine Zusatzrente mit steuerlichen Vorteilen unter gleichzeitiger Absicherung des Todesfallrisikos während der Ansparphase – beispielsweise als Hinterbliebenenabsicherung – zu sichern, auch erreicht wird. Die überwiegende Anzahl dieser von vorn herein langfristig ausgelegten Verträge wird vorzeitig aufgelöst. Dies hat Gründe. Zum Beispiel enttäuschte Renditeerwartungen. Diese Entwicklung ist an kontinuierlich gesunkenen Überschussbeteiligungen in den letzten Jahren abzulesen. Die Senkung des zulässigen Garantiezinses – tragendes Verkaufsargument – ab kommendem Jahr spiegelt das gesunkene Zinsniveau, wesentliche Ertragsquelle einer klassischen Lebensversicherung, gleichermaßen wider. Man sollte also nicht noch schnell in diesem Jahr eine neue Lebensversicherung abschließen, um sich den noch gültigen Garantiezins zu sichern. Vielmehr sollte man sich überlegen, ob man den integrierten Todesfallschutz überhaupt benötigt. Bei potenziell versorgungsbedürftigen Angehörigen benötigt man ihn, erst recht wenn erhebliche Restschulden durch eine Baufinanzierung noch offen stehen. Hierfür gibt es – sehr viel günstigere – Risiko-Lebensversicherungen. Den Vermögensaufbau bewerkstelligt man hingegen viel effizienter im Vergleich zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung durch eine Rentenversicherung. Hier sollte man, insbesondere angesichts der Langfristigkeit einer solchen Police, nicht das erstbeste Angebot annehmen, sondern die Qualität der angebotenen Policen eingehend prüfen. Wie bei allen Versicherungen ist dies nicht so einfach; Kredite etwa kann man leichter miteinander vergleichen. Unter dem qualitativen Aspekt und auch aus Kostengründen kommt man bei dem Abschluss einer privaten Rentenversicherung jedoch schwerlich an sogenannten UWP-Policen vorbei. Diese vereinen die Chance auf eine hohe Rendite aufgrund einer aktienorientierten Kapitalanlage mit einer garantierten Mindestverzinsung.

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Mittwoch, 2. Februar 2011

Risikoschutz bei einer Finanzierung

Lebensversicherungen können in Zusammenhang mit einer Baufinanzierung eine Rolle spielen. Eine reine Risikolebensversicherung ist die deutlich preisgünstigere Variante im Vergleich zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung, da sie lediglich das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person während der Vertragslaufzeit absichert. Sie wird häufig eingesetzt, um Familienangehörige im Falle des Ablebens des Allein- oder Hauptverdieners dahingehend abzusichern, dass bestehende finanzielle Verpflichtungen weiterhin bedient werden können. Entsprechend werden Risikolebensversicherungen vielfach anlässlich des Erwerbs der eigenen vier Wände abgeschlossen, um im Falle eines Falles den finanziellen Ruin bzw. die Zwangsverwertung der Immobilie abwenden zu können. Sparen lässt sich bei den Versicherungsprämien deutlich, indem ein Tarif mit fallender Versicherungssumme gewählt wird. Die Absicherung passt sich somit dem ausstehenden Risiko in Form der noch nicht getilgten Restschuld der Finanzierung an. Dieses Prinzip verfolgen auch (allerdings wesentlich teurer) sogenannte Restschuldversicherungen, wie sie bisweilen für Ratenkredite und Anschaffungsdarlehen angeboten bzw. verkauft werden.

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Donnerstag, 11. November 2010

Private Rentenversicherung

Eine private Rentenversicherung ist neben der selbstgenutzten Immobilie der klassische Weg für den langfristigen Vermögensaufbau bzw. die private Altersvorsorge. Im Zuge der zunehmenden Einschnitte bei der gesetzlichen Rentenversicherung haben private Rentenversicherungen zur Schließung von Lücken bei der Altersvorsorge weiterhin an Bedeutung gewonnen.
Im Unterschied zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung ist die private Rentenversicherung mit keinem speziellen Todesfallschutz ausgestattet, der im Falle des Ablebens des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person während der Vertragslaufzeit eine vereinbarte Versicherungssumme zur Auszahlung bringen würde. Da diese Kosten für die Absicherung des Todesfallrisikos entfallen, bietet eine Rentenversicherung im Gegenzug eine höhere Rendite im Vergleich zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung.
Ansonsten bestehen viele Gemeinsamkeiten zwischen Rentenversicherungen und Lebensversicherungen. Rentenversicherungen werden sowohl “klassisch“ (mit einer Anlage der Sparbeiträge im Deckungsstock der Versicherungsgesellschaft) als auch fondsgebunden (mit einer Anlage in Fonds) angeboten. Der Staat fördert den Abschluss privater Rentenversicherungen auf diversen Wegen: Je nach Ausstattung des jeweiligen Versicherungsvertrages – Basis-Rente, Riester-Rente, Direktversicherung oder konventionelle Rentenversicherung – kommen steuerliche und/oder sozialversicherungsrechtliche Vergünstigungen, Zuschüsse sowie Schutz- und Sicherungsmaßnahmen zum Tragen.

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Dienstag, 26. Oktober 2010

Rendite mit Fonds und Garantie

Fondspolicen nach dem UWP-Prinzip garantieren entsprechend den Vertragsbedingungen eine Mindestrendite, obwohl sie zu einem hohen Anteil in Aktien investieren. Der Kunde partizipiert im Ergebnis in voller Höhe an den erwirtschafteten Erträgen und ist nicht darauf angewiesen, dass eine Überschussbeteiligung, wie sie bei klassischen Policen üblich ist, einen höheren Ertrag als die Garantieverzinsung einfährt. Bei Tod des Versicherungsnehmers in der Ansparphase erhalten die Erben bzw. die versicherte Person im Übrigen nicht nur die eingezahlten Beiträge, sondern auch die höheren Erträge aus dem Fondsguthaben. Für die private Altersvorsorge sind UWP-Policen aus diesen und anderen Gründen empfehlenswert. In Vergleichen renommierter Fachzeitschriften schneiden sie durchweg gut ab.

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Mittwoch, 15. September 2010

Lebens- oder Rentenversicherung?

Bei einer Lebensversicherung tritt der Versicherungsfall beim Tod der versicherten Person ein. Eine Risiko-Lebensversicherung sichert genau dieses Risiko finanziell ab. Aus diesem Grund ist sie insbesondere in Zusammenhang mit einer Baufinanzierung oftmals eine empfehlenswerte Versicherung, um im Falle eines Falles einer Zwangsverwertung der Immobilie begegnen zu können. Eine kapitalbildende Lebensversicherung, auch Kapitallebensversicherung genannt, beinhaltet darüber hinaus noch einen Sparvertrag zum Vermögensaufbau. Man schlägt somit auf den ersten Blick zwei Fliegen mit einer Klappe. Dies ist bei näherem Hinsehen in aller Regel jedoch ein teures Unterfangen. Bessere Ergebnisse in Form eines günstigeren Preis-Leistungs-Verhältnisses lassen sich in aller Regel durch Trennung von Risikoabsicherung und Geldanlage erzielen, beispielsweise durch Abschluss einer Risiko-Lebensversicherung und einer privaten Rentenversicherung.

Sollten Sie noch weitere Fragen haben, dann klicken Sie einfach auf Versicherungen Kiel.

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