Versicherungssparen
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News rund ums Haus, ums Bauen und die Baufinanzierung.
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Wenn man mehrere Versicherungen miteinander vergleicht und sich hierbei auch vergewissert, dass beide Produkte von derselben Gattung sind und bei oberflächlicher Betrachtung dieselben Leistungsmerkmale und auch identische Versicherungssummen aufweisen, können sich dennoch nicht unerhebliche Unterschiede hinsichtlich der erhobenen Versicherungsprämien ergeben. Zuschläge, die eine Versicherungsgesellschaft als Risikozuschlag angesichts der individuellen Risikoeinschätzung in Bezug auf den Eintritt eines Leistungsfalls während der Laufzeit verhängt, zum Beispiel bei einer Risiko-Lebensversicherung anlässlich einer privaten Baufinanzierung, sind eine mögliche Ursache, die man im Einzelfall mitunter im Vorfeld eines Abschlusses durch anonymisierte Voranfragen ermitteln und somit gegebenenfalls mindern oder gar vermeiden kann. Der häufigere Fall ist jedoch, dass ein Vergleich schwierig ist, wenn es darum geht, die Leistungsmerkmale zweier Policen tatsächlich gleichnamig zu machen, bedingt durch Beitragseinschlüsse, die ein Produkt von dem anderen unterscheiden. Diese Politik der Differenzierung in Verbindung mit geringer Transparenz ist vergleichsweise üblich bei Versicherungen.
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Das Schöne an Finanzierungen ist im Allgemeinen, anders als bei Versicherungen, dass man sie grundsätzlich gut miteinander vergleichen kann, zumindest was einen Preis-Leistungs-Vergleich angeht. Während zwei oder mehrere Angebote von Versicherungsgesellschaften über eine spezielle Form der Absicherung oder einen Vorschlag hinsichtlich der privaten Altersvorsorge es quasi unumgänglich machen, einen detaillierten Blick in die Allgemeinen Versicherungsbedingungen, die Besonderen Versicherungsbedingungen, auf das Produktinformationsblatt und den individuellen Versorgungsvorschlag zu werfen, geht dies bei Finanzierungen grundsätzlich leichter vonstatten. Das maßgebliche Augenmerk ist auf die Konditionen zu legen, sofern man sich vergewissert hat, dass die grundsätzlichen Bedingungen der Kredite bzw. Darlehen keine wesentlichen Unterschiede beinhalten.
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Eine kapitalbildende Lebensversicherung stellt ein traditionelles Produkt zum langfristigen Vermögensaufbau und einen vielfach genutzten Baustein in der privaten Altersvorsorge dar. Neben der Abdeckung des Todesfallrisikos werden die Beiträge überwiegend zur Kapitalbildung angelegt. Abgesehen von Produktgattungen moderner Art wie insbesondere Fondspolicen wird bei einer kapitalbildenden Lebensversicherung auch die Kapitalanlage durch die Versicherungsgesellschaft vorgenommen. Der Sparanteil der Versicherungsprämie fließt in den sogenannten Deckungsstock des Versicherungsunternehmens. Die angelegten Gelder werden nach konservativen Gesichtspunkten unter Beachtung des Prinzips der Risikostreuung angelegt. Traditionell besteht der Deckungsstock zu einem wesentlichen Anteil aus festverzinslichen Wertpapieren von Emittenten sehr guter Bonität. Aktienanlagen sind ebenso möglich, die gesetzlich festgelegte Obergrenze von maximal 30% Aktien wird in der Praxis jedoch in aller Regel bei weitem nicht ausgeschöpft. Entsprechendes gilt für bestimmte Fonds, in die Versicherungen nur begrenzt investieren dürfen.
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Niemand zahlt gerne zu viel. Bei Versicherungen ist dies nicht anders. Allerdings tun sich bei näherer Betrachtung zahlreiche Möglichkeiten auf, die zu einer Senkung der Versicherungskosten führen können.
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Der frühe Vogel fängt den Wurm, auch bei der Altersvorsorge mit Riester. Berufsstarter verfügen über einen nur geringen finanziellen Spielraum. Meistens müssen von der Ausbildungsvergütung auch Miet- und sonstige Kosten bestritten werden. Dennoch besteht ein lukratives Angebot seitens des Staates, bereits mit sehr geringen Beträgen eine zusätzliche staatliche Förderung zu erhalten. Die Riester-Rente hat grundsätzlich den Nachteil, dass sie nur für die Stärkung der privaten Altersvorsorge geeignet ist, dennoch sollten insbesondere Berufsstarter sich frühzeitig hiermit vertraut machen und einen möglichst renditestarkes Angebot auswählen.
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Mit Riester lässt sich auf zweierlei Art Vermögen bilden: Entweder man spart oder man reduziert Schulden, was netto denselben Effekt hat. Allerdings ist, um mitmachen zu können bei der staatlich geförderten privaten Altersvorsorge Voraussetzung, dass man zum geförderten Personenkreis zählt. Dies trifft bei Arbeitnehmern und Beamten zu, ohne dass es hierbei Einkommensgrenzen gibt, die zu beachten wären. Schwieriger kann es bei Selbstständigen sein; im Detail kann dies beispielsweise bei einer unabhängigen Unternehmensberatung geklärt werden, inwieweit die Riester-Förderung gesichert werden kann.
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Wenn man liest, die Gesamtverzinsung einer Lebensversicherung sei höher als der Zinssatz für sichere Geldanlagen, klingt das gut, ist auch richtig, nur leider ein Fall von Äpfel-mit Birnen-vergleichen. Denn: Die Gesamtverzinsung bezieht sich nicht prozentual auf die gesamte Versicherungsprämie, sondern nur auf deren (niedrigeren) Sparanteil nach Abzug der Kosten, hat entsprechend nur entfernt etwas mit der Rendite zu tun. Womöglich ist sie ein brauchbares Kriterium, um gute von weniger guten Lebensversicherungen unterscheiden zu können. Spätestens beim Vergleich mit alternativen Formen der Geldanlage, ob mit oder ohne Versicherungen, wird die Gesamtverzinsung zunehmend unbrauchbarer, zumal sie sich ohnehin Jahr für Jahr ändert und für die Zukunft nicht garantiert, sondern nur prognostiziert wird. Bleibt man bei kapitalbildenden Versicherungen, sollte man unbedingt vor einer (langfristigen!) Entscheidung auch gute und preiswerte Fondspolicen sowie Riester, die staatlichen geförderte private Altersvorsorge, eingehend prüfen und in Betracht ziehen. Nicht nur wegen allgemein seit Jahren rückläufiger Gesamtverzinsungen von Lebensversicherungen.
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Ob sich Lebensversicherungen weiterhin für Versicherte lohnen, hängt von deren Zielsetzung ab. Eine reine Risiko-Lebensversicherung lohnt immer dann – bzw. ist bei gesundem Menschenverstand eigentlich unentbehrlich –, wenn es gilt, ein finanzielles Desaster, das auf Hinterbliebene zukommen würde, abzusichern. Ein Beispiel ist eine Baufinanzierung, die nach dem Tod des Alleinverdieners von den Angehörigen nicht mehr bedient werden könnte. Bei kapitalbildenden Lebensversicherungen sieht dies anders aus: Die Renditen der Versicherungen sinken seit Jahren, was vornehmlich zusammenhängt mit dem rückläufigen Ergebnis aus Kapitalanlagen, das die Versicherungen erwirtschaften konnten oder zumindest in Form der jährlichen Überschussbeteiligung an die Kunden weitergegeben wurde. Ab kommendem Jahr wird der gesetzliche höchstens zulässige Garantiezins sinkt, wobei hierdurch lediglich die Entwicklung der letzten Jahre – historisch niedrige Zinsen über einen längeren Zeitraum – nachvollzogen wird. Neuabschlüsse noch 2011 sind also attraktiver, als bis 2012 zu warten. Bevor man allerdings noch 2011 eine Lebensversicherung zum Zwecke des langfristigen Vermögensaufbaus bis hin zur Stärkung der privaten Altersvorsorge abschließt, sollte man sich in jedem Fall gut über mögliche Alternativen für die langfristige regelmäßige Geldanlage informieren. Als konservativer Anleger mag man sich besonders für Garantieleistungen interessieren, die in vielen privaten Rentenversicherungen, auch in einigen Fondspolicen ein Mindestkapital absichern. Für chancenorientiertere und risikobewusstere Anleger wären eher Sparpläne in Fonds ohne Ausgabeaufschlag eine Option.
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Das Eigenheim muss versichert werden. Nämlich gegen Feuer (Pflichtversicherung, genauso wie die Krankenversicherung, die Pflegeversicherung und die Kfz-Haftpflicht). Vernünftige Menschen belassen den Schutz ihrer eigenen vier Wände nicht hierbei, sondern schließen eine sogenannte verbundene Wohngebäudeversicherung ab. Entsprechend erhält man Schutz auch gegen Risiken, die durch Sturm, Wasser, Hagel und vieles mehr entstehen und finanziell ebenfalls erheblich zu Buche schlagen können. Bei einem klassischen Hausbau und der dazugehörigen Baufinanzierung beginnt das Schutzbedürfnis natürlich schon vorher, so dass eine Feuer-Rohbauversicherung abzuschließen ist. Auch eine Bauherrenhaftpflichtversicherung kommt in diesen Fällen zum Einsatz. Im weiteren Sinne zu den Versicherungen rund ums Haus zählt auch die Risiko-Lebensversicherung. Sie sichert nicht die Immobilie, sondern die zugrunde liegende Finanzierung ab. D.h., es wird gewährleistet, dass im Falle des Todes einer der Eigentümer – insbesondere bei Familien des Allein- oder Hauptverdieners – die Hinterbliebenen nicht zu einem Notverkauf gezwungen sind oder das Haus gar unter den Hammer kommt. Da die monatliche Belastung aus dem restlichen Einkommen und gegebenenfalls durch Transferzahlungen häufig nicht bestritten werden könnte, empfiehlt es sich insoweit, hier entsprechende Vorsorge zu treffen. Anders als bei einer Wohngebäudeversicherung, die hinsichtlich der Ausstattung bzw. des Versicherungsumfangs in zahlreichen Varianten und Paketlösungen vorhanden ist und angeboten wird, kommt es bei der Risiko-Lebensversicherung im Grunde nur auf den Preis an bei der Auswahl unter mehreren Angeboten. Bei Versicherungen rund ums Haus können natürlich auch Gewerbeimmobilien betroffen sein; in diesen Fällen weiß häufig eine Unternehmensberatung Rat.
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Lebensversicherungen können in Zusammenhang mit einer Baufinanzierung eine Rolle spielen. Eine reine Risikolebensversicherung ist die deutlich preisgünstigere Variante im Vergleich zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung, da sie lediglich das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person während der Vertragslaufzeit absichert. Sie wird häufig eingesetzt, um Familienangehörige im Falle des Ablebens des Allein- oder Hauptverdieners dahingehend abzusichern, dass bestehende finanzielle Verpflichtungen weiterhin bedient werden können. Entsprechend werden Risikolebensversicherungen vielfach anlässlich des Erwerbs der eigenen vier Wände abgeschlossen, um im Falle eines Falles den finanziellen Ruin bzw. die Zwangsverwertung der Immobilie abwenden zu können. Sparen lässt sich bei den Versicherungsprämien deutlich, indem ein Tarif mit fallender Versicherungssumme gewählt wird. Die Absicherung passt sich somit dem ausstehenden Risiko in Form der noch nicht getilgten Restschuld der Finanzierung an. Dieses Prinzip verfolgen auch (allerdings wesentlich teurer) sogenannte Restschuldversicherungen, wie sie bisweilen für Ratenkredite und Anschaffungsdarlehen angeboten bzw. verkauft werden.
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Alle Versicherungen lassen sich nach der jüngsten Reform des Versicherungsvertragsgesetzes spätestens zum Ende einer Laufzeit von drei Jahren küngigen. Hausbesitzer sollten in diesem Zusammenhang beizeiten über ihre Wohngebäudeversicherung nachdenken und sich vergewissern, dass ihr Eigenheim auch preiswert versichert ist. Die Versicherungsbedingungen der einzelnen Versicherungsgesellschaften sind, grob gesagt, recht einheitlich. Die Prämien unterscheiden sich jedoch zum Teil beträchtlich.
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Eine Dread Disease Versicherung (Absicherung gegen schwere Krankheiten) verfolgt einen anderen Ansatz als die Berufsunfähigkeitsversicherung. Anstelle einer Rente leistet der Anbieter im Falle des Eintritts des Versicherungsfalles eine steuerfreie Einmalzahlung.
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