Montag, 6. Oktober 2014

Infos zum Ratenkredit


Ein Ratenkredit ist eine sehr weit verbreitete, von allen Banken mit Privatkundengeschäft und allen Sparkassen angebotene Form der Finanzierung. Der Kunde erhält den Kreditbetrag auf sein Girokonto überwiesen. Dieses kann bei demselben Kreditinstitut unterhalten werden oder bei einer anderen Bank oder Sparkasse. Der Kreditbetrag wird sodann in regelmäßigen Raten zurückgezahlt.

Gängigster Zahlungsrhythmus ist eine monatliche Rückzahlung. Die Kreditrate enthält einen Zinsanteil und einen Tilgungsanteil. Die monatliche Tilgung steigt hierbei im Laufe der Zeit an. Die Leistungsrate bleibt jedoch stets konstant, abgesehen von möglichen Spitzenbeträgen für die erste oder letzte Kreditrate.

Gängige Laufzeiten von Ratenkrediten liegen zwischen 12 und 72 Monaten. Längere Laufzeiten werden auch angeboten, allerdings nur von relativ wenigen, häufig spezialisierten Kreditinstituten. Insbesondere bei höherem Finanzierungsbedarf, beispielsweise für eine Photovoltaikanlage, werden vorzugsweise längere Laufzeiten in Anspruch genommen, um die monatliche Belastung überschaubar zu gestalten.

Üblicherweise sind Kreditbeträge ab 2.500 € als Ratenkredit verfügbar, zum Teil auch geringere Summen. Die obere Grenze liegt bei rund 50.000 €; größere Summen werden in aller Regel nur als Darlehen vergeben, oft in Zusammenhang mit einer Baufinanzierung. Die Zinssätze für Ratenkredite steigen meist mit der Laufzeit. In aller Regel werden nur Festzinssätze angeboten, wodurch die Gesamtbelastung für den Kunden bis zum Ende der Laufzeit kalkuliert ist. Ratenkredite sind durchweg teurer als Darlehen für eine Immobilienfinanzierung, aber günstiger als Dispositionskredite. Eine Ablösung bzw. Umschuldung einer höheren Inanspruchnahme eines Dispos in einen Ratenkredit lohnt daher fast immer.     

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Mittwoch, 13. August 2014

Versicherungssparen


Versicherungssparpläne werden nicht, wie der Name vermuten lässt, von Versicherungsgesellschaften angeboten, sondern von Kreditinstituten. Es handelt sich um Ratensparverträge mit meist längerer Laufzeit von 8 bis 25 Jahren. Das besondere Merkmal ist ein eingeschlossener Versicherungsvertrag. Da die Laufzeit und damit die Spardauer von vorn herein zwischen Bank und Kunde ebenso festgelegt wird wie die vergüteten Zinsen und ein möglicher zeitlich gestaffelter zusätzlicher Bonus auf die jährlichen Zinsen, lässt sich die Endsumme bei Fälligkeit bereits bei Vertragsabschluss berechnen.

Eben dieses Sparziel wird durch die enthaltenen Versicherungen dadurch abgesichert, dass bei Eintritt bestimmter festgelegter Ereignisse wie Tod, längere Krankheit oder fortwährende Arbeitslosigkeit der Versicherungsfall eintritt und die Versicherungsgesellschaft die ausstehenden Sparraten bzw. die Differenz zum plangemäßen Sparziel übernimmt. Es empfiehlt sich allerdings, bei derartigen lang laufenden Verträgen vor Vertragsabschluss einen ausführlichen Kostenvergleich durchzuführen. Dies gilt insbesondere dann, wenn man einen derartigen Versicherungsschutz nicht im Rahmen von Sparverträgen abschließt, sondern in Zusammenhang mit Finanzierungen aller Art, also vom Ratenkredit bis hin zur Baufinanzierung ohneEigenkapital. Unabhängige Finanzdienstleister sind in jedem Fall eine gute Anlaufstelle für einen Überblick.

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Dienstag, 25. März 2014

Wissenswertes über Darlehen


Ein Darlehen ist die gängigste Kreditart für die Durchführung einer mittel- bis langfristigen Finanzierung. Darlehen werden von grundsätzlich allen Banken und Sparkassen sowie von bestimmten öffentlichen Förderinstitutionen vergeben. Darlehensnehmer können sowohl Privatpersonen als auch Betriebe jeder Couleur vom Existenzgründer bis hin zum Großunternehmen sein.

Im Gegensatz zu einem Ratenkredit, der vornehmlich für die Finanzierung des privaten Konsums vergeben wird, steht ein Darlehen grundsätzlich für längerfristige Finanzierungen zur Verfügung. In aller Regel weisen Darlehen auch höhere Mindestbeträge auf als ein Ratenkredit. Häufig werden für die Gewährung eines Darlehens gesonderte Kreditsicherheiten von Seiten des Kreditinstituts verlangt. Die Konditionen für ein Darlehen richten sich nach der Darlehenslaufzeit, der Darlehenshöhe, der Bonität des Kreditnehmers und gegebenenfalls nach der Werthaltigkeit der zur Verfügung gestellten Kreditsicherheiten.

Der häufigste Anlass für Privatpersonen, ein Darlehen zu beantragen, ist der beabsichtigte Erwerb selbstgenutzten Wohneigentums in Form eines Einfamilienhauses oder einer Eigentumswohnung bzw. eine klassische Baufinanzierung für die Durchführung eines Bauvorhabens als Bauherr.

Es empfiehlt sich, für die Wahl des Finanzierungspartners angemessene Zeit zu verwenden, da sich die Konditionen einzelner Banken und Sparkassen nicht unbeträchtlich unterscheiden, zumal jede Finanzierung im Baufinanzierungsbereich üblicherweise individuell kalkuliert wird, was einen Preisvergleich in Ermangelung eindeutiger Werbezinssätze naturgemäß erschwert. Bei der Gesamtfinanzierung sollte unbedingt die Möglichkeit geprüft werden, günstige öffentliche Mittel einzubinden, insbesondere, wenn es sich um eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital handelt. Dies ist bei einem qualifizierten unabhängigen Finanzdienstleister Standard.

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Mittwoch, 13. März 2013

Tilgungsvarianten für Kredite

Für Kredite gibt es zahlreiche Tilgungsvarianten, die zwischen Kreditinstitut und Kreditnehmer vereinbart werden können. Die für den Kunden bequemste Möglichkeit besteht darin, dass er nach eigenem Ermessen tilgen kann. Nach eigenem Ermessen tilgen zu können, hat den unmittelbaren Vorteil im Vergleich zu einer planmäßig zu erbringenden Tilgungsleistung, dass die Flexibilität für den Kreditnehmer ungleich höher ist. Bei planmäßigen Tilgungsvarianten, die den Regelfall bei einem Ratenkredit darstellen, ist turnusmäßig zu dem vertraglich vereinbarten Zeitpunkt (meist monatlich) eine Kreditrate bzw. Leistungsrate fällig. Diese enthält einen Tilgungsanteil und einen Zinsanteil. Während der Zinsanteil das Entgelt für die Nutzung des Kredites darstellt, stellt der Tilgungsanteil sicher, dass der Kredit innerhalb der zwischen Kreditinstitut und Kunde vereinbarten Laufzeit zurückgeführt wird. Der Kunde braucht sich in diesem Fall also nicht eigenständig um eine Rückführung des Kredites zu kümmern, was den Vorteil einer festen Kalkulationsbasis mit sich bringt.

Während bei einer Immobilienfinanzierung generell feste Tilgungssätze vereinbart werden, kommt bei Ratenkrediten unter Umständen eine variable Tilgung in Betracht. Bei einer Tilgungsvereinbarung, die dem Kunden das Recht einräumt, nach eigenem Ermessen Tilgungen vorzunehmen, muss der Kreditnehmer selbstständig dafür Sorge tragen, dass der Kredit zurückgeführt wird. Dies setzt ein gewisses Maß an finanzieller Disziplin voraus, aus Sicht der Bank oder Sparkasse jedoch eine gewisse Bonität des Kunden. Entsprechend wird bei variabel gestalteten Tilgungsvereinbarungen oftmals auch der späteste Rückführungstermin vereinbart. Der Kunde kann hierbei innerhalb eines festgesetzten Zeitraums Tilgungen zusätzlich zu den regelmäßig fälligen Zinsen leisten, hat aber selbstständig dafür Sorge zu tragen, dass die ausstehende Restschuld zu dem vereinbarten Zeitpunkt vollständig getilgt ist. Je früher die Rückführung erfolgt, desto günstiger stellt sich der Kredit im Ergebnis aufgrund der ersparten Zinsen für den Kunden dar.

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Mittwoch, 27. Februar 2013

Kreditsicherung bei der PKW-Finanzierung

Die Sicherungsübereignung (kurz auch SÜ) von beweglichen Wirtschaftsgütern ist eine weit verbreitete Form der Kreditsicherung. Hierbei wird ein Gegenstand, der meistens, aber nicht zwingend, durch die bereitgestellte Finanzierung erworben werden soll, dem jeweiligen Kreditinstitut sicherungshalber übereignet. Dies bedeutet, dass die Bank bzw. Sparkasse Eigentümerin ist, die Rechte hieraus jedoch nur geltend machen kann, wenn der zugrunde liegende Kredit nicht vereinbarungsgemäß bedient wird und nachhaltige Zahlungsstörungen vorliegen.

Ein sehr häufiger Anwendungsfall für eine Sicherungsübereignung ist die PKW-Finanzierung über einen Ratenkredit. Dadurch, dass das Kreditinstitut sicherungshalber Eigentümer wird, ist der Kreditnehmer rein rechtlich nur Fahrzeugbesitzer. Kredite unterscheiden sich in diesem Punkt insoweit nicht vom Leasing.

Im Zuge einer Immobilienfinanzierung spielt eine Sicherungsübereignung für den Kreditnehmer in der Regel keine Rolle, bisweilen jedoch für die Bank oder Sparkasse, die die Finanzierung durchführt. Mitunter ist es nämlich fraglich, inwieweit bewegliche Gegenstände in bzw. auf dem Objekt wesentliche Bestandteile sind oder der Zubehörhaftung unterliegen, also im Verwertungsfall der Immobilie herangezogen werden können. Eine vergleichbare Problematik ergibt sich für Unternehmen dergestalt, dass ihr Anlagevermögen oder Umlaufvermögen einerseits als Kreditsicherheit gegenüber der Hausbank fungieren soll, andererseits noch Eigentumsvorbehalten von Lieferanten unterliegen kann. Diese Thematik begleitet Unternehmen von der Existenzgründung an und sollte mit einer in Fragen der Finanzierung versierten Unternehmensberatung grundlegend besprochen werden, um die entsprechenden Risiken von vorn herein einzudämmen.

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Donnerstag, 3. Januar 2013

Günstige PKW-Finanzierung sichern

Wenn ein neues Auto angeschafft werden soll, gilt es zunächst einen Kassensturz zu machen. Wie die Finanzierung vonstatten gehen soll, ergibt sich aus den vorhandenen Eigenmitteln und dem Kaufpreis des Fahrzeugs. Gegebenenfalls kann auch der Gebrauchte in Zahlung gegeben werden. Möglicherweise reicht das Budget nicht, ohne einen Kredit aufzunehmen. In diesem Fall sollte man tunlichst das Angebot, das einem der Autohändler unterbreitet, vergleichen.


Andere Kreditinstitute als die Finanzierungsgesellschaft bzw. Autobank des jeweiligen Automobilherstellers haben unter Umständen noch günstigere Konditionen für Ratenkredite zu bieten. Die Kreditaufnahme bei einer anderen Bank bietet unter Umständen auch die Möglichkeit, gegenüber dem Autohändler als Barzahler aufzutreten, verbunden mit der Chance, einen Rabatt in Form eines Preisnachlasses auf den Listenpreis bzw. die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers auszuhandeln. Die Finanzierung wird auf diese Weise sogar dann günstiger, wenn der Effektive Jahreszins des Ratenkredites höher liegt als der Sonderzins, den die Autobank einräumt, der Finanzierungsbetrag in Form der Darlehenssumme durch den Rabatt jedoch niedriger ausfällt.

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Donnerstag, 14. Juli 2011

Finanzierungsvorschlag

Wer sich für einen Kredit auf Raten interessiert, wird feststellen, dass es unkompliziert ist, einen individuellen Finanzierungsvorschlag zu erhalten. Für ein konkretes Angebot werden Angaben des Kunden zur gewünschten Kredithöhe und zum Kaufpreis bzw. zur Investitionshöhe insgesamt benötigt. Kreditbetrag und Kaufpreis weichen dann voneinander ab, wenn es sich nicht um eine beabsichtigte Vollfinanzierung handelt. Persönliche Angaben des Antragstellers und Angaben zu den wirtschaftlichen Verhältnissen ermöglichen eine Prüfung des Antrags. Darüber hinaus besteht vielfach die Möglichkeit, auf Wunsch eine Absicherung in Form einer Restschuldversicherung einzuschließen. Auch Wunschraten oder maximale Laufzeiten sind weitere Kriterien, um ein möglichst individuelles Angebot zu erhalten. Mitunter macht es bei einem Antrag auf eine neue Finanzierung auch Sinn, bestehende Kredite in einem Zug abzulösen, wenn die laufenden Verpflichtungen seinerzeit zu einem höheren Zinssatz abgeschlossen wurden.

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Mittwoch, 13. Juli 2011

Kredit auf Raten

Hochwertige Konsumgüter werden nicht selten ganz oder teilweise auf Pump finanziert. Mitunter bietet der Händler als Instrument der Absatzfinanzierung auch eine Ratenzahlung an. Einige Banken haben sich auf diese Kleinkredite, um die es sich meist handelt, spezialisiert. Meistens ergibt sich eine monatliche Belastung, die niedrig ist und somit ein gutes Verkaufsargument darstellt. Entscheidender ist jedoch die Frage nach dem Zinssatz. Grundsätzlich steigt dieser nämlich mit der Laufzeit des Kredites an. Ein Kurzläufer mit einer Laufzeit von 12 bis 24 Monaten ist in der Regel günstiger als ein Ratenkredit über 72 Monate. Allerdings schlägt die komplette Tilgung bei einem Kredit für einen sehr überschaubaren Zeitraum natürlich stark zu Buche. Vor dem Abschluss sollte man einen Kreditrechner bemühen, Angebote anderer Banken prüfen und auch die Langlebigkeit dessen, was man gegebenenfalls auf Pump kaufen möchte, prüfen.

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Montag, 2. Mai 2011

Optimierung der Finanzierung

Ein Ratenkredit kann durchaus für kleinere inhabergeführte Unternehmen und beruflich Selbstständige von Interesse sein, wenn das Volumen der benötigten Finanzierung überschaubar ist. Beispielsweise bei einer Existenzgründung mit einem vergleichsweise geringen Kapitalbedarf kann ein Ratenkredit im Vergleich zu einer Finanzierung durch Lieferantenkredite oder Inanspruchnahme des Dispos bzw. der betrieblichen Kontokorrentkreditlinie eine günstigere und somit vernünftige Alternative darstellen.
Im Kern liegt der Unterschied zwischen einem Ratenkredit und einem Darlehen, der gängigen Form der Fremdkapitalaufnahme für betriebliche Finanzierungen des Anlagevermögens, insbesondere in den unterschiedlichen Mindestbeträgen, bisweilen auch in den Konditionen beider Finanzierungsvarianten. Während Ratenkredite, zumindest für Privatkunden, in aller Regel in standardisierter Form vergeben werden, werden Darlehen meist individueller kalkuliert. Für Unternehmen und Selbstständige gilt allerdings im Vergleich zu Arbeitnehmern die Besonderheit, dass die Bonitätsprüfung nicht nur bei Antragstellung, sondern grundsätzlich, abgesehen von kleineren Kreditbeträgen, die allerdings etwa bei einer Existenzgründung häufig für die benötigten Anfangsinvestitionen ausreichen, auch laufend erfolgt. Dies vollzieht sich dadurch, dass Jahresabschlüsse und/oder betriebswirtschaftliche Auswertungen seitens des Kreditnehmers einzureichen sind. Die Absicherung eines Darlehens oder eines Ratenkredites an Selbstständige ist in aller Regel ebenfalls abweichend von einem herkömmlichen Kredit, wie er an Arbeitnehmer zur Anschaffung von Konsumgütern oder auch zur freien Verwendung vergeben wird. Grundsätzlich sind Kreditsicherheiten, wie auch die Zinssätze, im Geschäft mit Firmenkunden tendenziell Verhandlungssache. Beide Elemente hängen allerdings auch voneinander ab: Je besser ein Kredit abgesichert ist, desto günstigere Konditionen in Form niedrigerer Zinssätze kann ein Kunde grundsätzlich im Vergleich zu einer ungesicherten Finanzierung, einem sogenannten Blankokredit, erwarten. Eine unabhängige Unternehmensberatung mit Expertise in Fragen rund um die betriebliche Finanzierung kann helfen, durch eine Analyse bestehender Kreditverträge und unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten unter Umständen die Finanzierungskosten nicht unerheblich günstiger zu gestalten.

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Dienstag, 26. April 2011

Ballonkredite

Ein Ballonkredit ist ein Ratenkredit mit einer erhöhten Schlussrate. Diese Kreditvariante hat für den Kunden den angenehmen Effekt einer niedrigeren laufenden monatlichen Belastung. Der Nachteil kann darin bestehen, dass die Finanzierung der Schlussrate Probleme mit sich bringen kann, etwa wenn diese aus dem Verkaufserlös des mit dem Kredit seinerzeit finanzierten Autos aufgebracht werden soll. So gesehen sind Ballonkredite ein vergleichsweise riskantes Unterfangen. Interessant ist jedoch, dass diese Konstruktion in einem rechtlich leicht modifizierten Gewand gang und gebe ist: Leasing. Erhöhte Raten zu Beginn oder zum Schluss einer Finanzierung sind Gestaltungsmöglichkeiten, die bei einem entsprechenden Bedarf des Kunden bisweilen vereinbart werden können. Beim Leasing gibt es bei einigen Anbietern die Option einer erhöhten ersten Rate als Alternative zu einer Sonderzahlung zu Beginn des Leasingvertrages. Für Unternehmen und Selbstständige ist es interessant, sich die bilanziellen Unterschiede, die Vorteile und Nachteile sowie die betriebswirtschaftlichen Auswirkungen und Unterschiede zwischen Ballonkredit und Leasing zu vergegenwärtigen. Dies kann beispielsweise in Zusammenarbeit mit einer in Fragen rund um die Unternehmensfinanzierung fachkundigen Unternehmensberatung erfolgen. Bei einer Immobilienfinanzierung sind Varianten, die einen niedrigen laufenden Kapitaldienst durch höhere Raten zum Laufzeitende ermöglichen, demgegenüber nicht üblich, auch nicht beim Immobilienleasing. Auch mit erhöhten anfänglichen Raten wird nicht gearbeitet. Sofern Eigenmittel des Kunden in die Baufinanzierung eingebracht werden sollen, vollzieht sich dies für gewöhnlich außerhalb des Kredit- bzw. Darlehensvertrages. Die gängige Alternative sind Sondertilgungen, die vom Kunden geleistet werden. Diese Möglichkeit steht dem Kreditnehmer je nach vertraglicher Vereinbarung jederzeit, einmal jährlich oder gar nicht zur Verfügung.

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Dienstag, 19. April 2011

Ballonkredite

Ein Ballonkredit ist ein spezieller Ratenkredit, bei dem eine hohe Schlussrate anfällt. Meist wird er dann vergeben bzw. aufgenommen, wenn ein gewöhnlicher Kredit, der in derselben Laufzeit vollständigt getilgt wäre, aufgrund der sich ergebenden monatlichen Belastung für den Kunden nicht oder nur schwer darstellbar wäre. Ein Ballonkredit zeichnet sich insofern durch eine niedrigere monatliche Rate aus, beinhaltet im Gegenzug aber das Risiko, dass die Finanzierung der hohen Schlussrate auf wackeligen Beinen stehen kann. In der Praxis wird diese spezielle Form der Finanzierung mitunter in Zusammenhang mit einem Autokauf gewählt. Hierbei soll die Schlussrate (auch als Ballonrate bezeichnet) durch den späteren Verkaufserlös des Fahrzeugs getilgt werden. Ein Ballonkredit ist insgesamt einer Finanzierung über Leasing nicht unähnlich. Zumindest für Betriebe ist ein Ballonkredit, nachdem sie ihren Steuerberater oder eine in Finanzierungsfragen versierte bankenunabhängige Unternehmensberatung konsultiert haben, selten eine Option; aus steuerlichen und handelsrechtlichen Gründen ist Leasing bisweilen die vorteilhaftere Variante.

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Montag, 11. April 2011

EZB-Zinserhöhung - was macht mein Dispo?

Der EZB-Referenzzins wurde letzten Donnerstag zum ersten Mal seit 2008 erhöht. Die Phase des extrem billigen Geldes könnte also demnächst zu Ende gehen. Tangiert wären insbesondere die Zinssätze für kurzfristige Kredite wie den Dispo, sofern die Kreditinstitute die Zinserhöhung an die Kunden weitergeben. In der Praxis sollte sich für Kunden allerdings möglichst wenig ändern, da ein Dispo zwar bequem, aber auch traditionell sehr teuer ist, so dass man ihn nur im äußersten Notfall und kurzfristig in Anspruch nehmen sollte. Ein Dispo gehört gewissermaßen zur Grundausstattung eines Girokontos für Privatpersonen. Er ermöglicht es dem Kontoinhaber und gegebenenfalls den Kontobevollmächtigten, zu Lasten des Girokontos auch dann Verfügungen vorzunehmen, wenn das entsprechende Guthaben nicht mehr zur Verfügung steht. Die Verfügungen können entweder bar an der Kasse des jeweiligen Kreditinstituts oder mittels der EC-Karte am Geldautomaten erfolgen. Auch eine Verfügung durch Überweisungen ist ebenso möglich wie die Ausführung von Daueraufträgen. Zu guter Letzt gewährleistet ein eingeräumter Dispositionskredit, dass auch Lastschriften oder Schecks von der kontoführenden Bank oder Sparkasse eingelöst werden, wenn das Girokonto zum Zeitpunkt der Belastung nicht das notwendige Guthaben aufweist. Bei allem Komfort, den ein Dispo bietet, sollte man ihn dennoch nur für absolute Ausnahmefälle und dann auch nur kurzfristig zur Überbrückung in Anspruch nehmen. Bei anstehenden größeren Anschaffungen sollte man sich somit tunlichst um einen günstigen Ratenkredit bemühen und hierbei dem Abschluss einer Restschuldversicherung, die meist wahrlich nicht zu den preiswerten Versicherungen zählt, skeptisch gegenüberstehen.

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Montag, 14. März 2011

Sparmaßnahme

Auflaufende Sollsalden auf dem Girokonto durch Inanspruchnahme des bereitgestellten Dispositionskredites sollte man tunlichst vermeiden. Ein Dispo ist ein sehr teurer Kredit, den man sich nicht für längere Zeit leisten sollte. Insbesondere, wenn im Rahmen des vierteljährlich erstellten Rechnungsabschlusses auch Überziehungszinsen berechnet werden, besteht Handlungsbedarf. Dieser Zustand deutet auf eine unnötig kostspielige dauerhafte Inanspruchnahme des eingeräumten Kreditlimits hin. Eine Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit sollte spätestens in die Wege geleitet werden, wenn auch unmittelbar nach Gehaltseingang kein Guthaben auf dem Girokonto ausgewiesen wird und in naher Zukunft keine größeren Einmalbeträge als Eingang bevorstehen. Eine deutliche Reduzierung der Zinsbelastung ist häufig das Ergebnis dieser leicht umsetzbaren Sparmaßnahme.

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Freitag, 4. März 2011

Funktionieren Privatkredite ohne Schufa?

Um die Kreditwürdigkeit eines Kunden beurteilen zu können, greifen Kreditinstitute bei der Entscheidung, ob ein Kredit vergeben werden soll, unter anderem auf die Schufa-Auskunft des Antragstellers zurück. Anhand der gespeicherten Daten erhält das jeweilige Kreditinstitut einen Einblick über bestehende und erledigte finanzielle Verpflichtungen, die der Schufa von anderen Vertragspartnern gemeldet wurden. Dies können bestehende Ratenkredite bei anderen Banken, Leasingverträge oder auch Kreditkarten sein. Auch Negativmerkmale wie Insolvenzverfahren sind darüber hinaus ersichtlich. Bei einem “Kredit ohne Schufa“ könnte eine Bank wesentliche Aspekte, die für die Kreditentscheidung von Bedeutung sind, nur erraten bzw. wäre auf eine wahrheitsgemäße Selbstauskunft des Kunden angewiesen. Es ist weder banküblich noch realistisch, Kredite zu vergeben, bei denen nicht geklärt ist, inwieweit Negativmerkmale wie die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung, Pfändungen, Haftanordnungen, Insolvenzverfahren, Kreditkündigungen durch Kreditinstitute, bedeutende Ratenrückstände bei einem Ratenkredit oder Leasingvertrag und ähnliches bestehen.

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Mittwoch, 2. Februar 2011

Risikoschutz bei einer Finanzierung

Lebensversicherungen können in Zusammenhang mit einer Baufinanzierung eine Rolle spielen. Eine reine Risikolebensversicherung ist die deutlich preisgünstigere Variante im Vergleich zu einer kapitalbildenden Lebensversicherung, da sie lediglich das Todesfallrisiko des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Person während der Vertragslaufzeit absichert. Sie wird häufig eingesetzt, um Familienangehörige im Falle des Ablebens des Allein- oder Hauptverdieners dahingehend abzusichern, dass bestehende finanzielle Verpflichtungen weiterhin bedient werden können. Entsprechend werden Risikolebensversicherungen vielfach anlässlich des Erwerbs der eigenen vier Wände abgeschlossen, um im Falle eines Falles den finanziellen Ruin bzw. die Zwangsverwertung der Immobilie abwenden zu können. Sparen lässt sich bei den Versicherungsprämien deutlich, indem ein Tarif mit fallender Versicherungssumme gewählt wird. Die Absicherung passt sich somit dem ausstehenden Risiko in Form der noch nicht getilgten Restschuld der Finanzierung an. Dieses Prinzip verfolgen auch (allerdings wesentlich teurer) sogenannte Restschuldversicherungen, wie sie bisweilen für Ratenkredite und Anschaffungsdarlehen angeboten bzw. verkauft werden.

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Montag, 10. Januar 2011

Wann bekommt man einen Ratenkredit?

Ein Ratenkredit wird seitens der Banken nur an vollständig geschäftsfähige Personen vergeben. Minderjährige als nur beschränkt Geschäftsfähige scheiden somit als Kreditnehmer aus. Juristische Personen des Privatrechts sind nicht grundsätzlich als Zielgruppe für Ratenkredite anzusehen, theoretisch spricht jedoch nichts dagegen, dass z.B. eine GmbH einen Ratenkredit aufnimmt. Häufiger anzutreffen ist der Fall, dass im Rahmen einer Existenzgründung Teile der zum Geschäftsaufbau benötigten Finanzierung über einen Ratenkredit abgedeckt werden, insbesondere wenn die Existenzgründung nicht durch eine qualifizierte Unternehmensberatung begleitet wird und keine öffentlichen Fördergelder in die Gesamtfinanzierung einfließen.
Neben der Frage der Kreditfähigkeit wird bei einem Ratenkredit (wie bei jedem Kredit, also auch bei einem Dispo oder einer Baufinanzierung) die Kreditwürdigkeit eingehend geprüft. Ein Ratenkredit unterscheidet sich von einem langfristigen Darlehen insoweit, als in der Regel keine dinglichen Sicherheiten wie etwa eine Immobilie zur Sicherung der Kreditforderung zu stellen sind. Vielmehr wird bei der Prüfung der Kreditwürdigkeit, auch als Bonität bezeichnet, ein regelmäßiges Einkommen vorausgesetzt, das entsprechend der finanziellen Verpflichtungen des Antragstellers einen ausreichenden Spielraum gewährleistet, um die monatliche Kreditrate zur störungsfreien Tilgung des Kredits sicherzustellen. In der Praxis dürfen keine Negativmerkmale aus den Bonitätsunterlagen, insbesondere der Schufa-Auskunft, erkennbar sein, um als kreditwürdig für einen Ratenkredit zu gelten.

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Dienstag, 21. September 2010

Finanzierungen über den Dispo meiden!

Finanzierungen über den Dispositionskredit auf dem privaten Girokonto sind bequem und unbürokratisch, aber viel zu teuer. Für den Dispo werden in aller Regel deutlich zweistellige Zinssätze in Rechnung gestellt. Es empfiehlt sich daher, nur im Ausnahmefall und für kurze Zeiträume eine Inanspruchnahme vorzunehmen. Steht hingegen eine größere Anschaffung bevor oder befindet sich das Girokonto dauerhaft im Soll, lässt sich viel Geld dadurch sparen, dass man einen Ratenkredit aufnimmt bzw. in diesen umschuldet. Allerdings schließt man nur dann bei seiner Hausbank ab, nachdem man sich vergewissert hat, dass diese auch ein günstiges Angebot unterbreitet hat. Man sollte im Vorfeld in jedem Fall einen entsprechenden Vergleich vornehmen. Bei der Einholung der obligatorischen Schufa-Auskunft zu diesem Zweck ist darauf zu achten, dass hierbei das Merkmal “Anfrage Konditionen“ verwendet wird, nicht etwa “Anfrage Kredit“. Ansonsten würde (wenn der Kunde an dem jeweiligen Kredit letztlich aufgrund zu hoher Zinsen kein Interesse zeigt) für Dritte der Eindruck entstehen können, der Kunde hätte sich um einen Kredit bemüht, diesen jedoch nicht erhalten. Neben den reinen Kreditkosten (Zinsen und Gebühren) ist bei einem Vergleich der Konditionen auch zu berücksichtigen, inwieweit der Kredit bei Bedarf durch kostenlose Sondertilgungen schneller oder vollständig vorzeitig zurückgeführt werden kann.

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Montag, 16. August 2010

Kreditkosten senken

Ein aufgelaufener Sollsaldo auf dem Girokonto durch Inanspruchnahme des bereitgestellten Dispositionskredites sollte sorgsam beobachtet werden. Angesichts der im Vergleich zu einem Ratenkredit hohen Zinsen, die Banken und Sparkassen für einen Dispo berechnen, ist eine Finanzierung über das Gehaltskonto zwar bequem, aber sehr teuer.
Eine Umschuldung sollte spätestens dann in die Wege geleitet werden, wenn das Konto dauerhaft im Soll geführt wird. Wenn auch unmittelbar nach Gehaltseingang kein Guthaben auf dem Girokonto ausgewiesen wird und in naher Zukunft keine größeren Einmalbeträge als Eingang bevorstehen, lässt sich durch die Ablösung des Sollsaldos durch einen Kredit eine mitunter recht deutliche Ersparnis erzielen. Die Höhe hängt vor allem von der Kreditsumme und dem Zinsunterschied ab. Auf der Suche nach der Bank, die den Kredit zur Ablösung bereitstellt, bieten sich unabhängige Finanzdienstleister an, die mit einer Vielzahl von Kreditinstituten zusammenarbeiten. Das Prinzip, seine Zinskosten zu reduzieren, ist identisch bei einer Baufinanzierung, für die gegen Ablauf der Zinsbindungsfrist eine Prolongation ansteht. Hier sollte man sich durch einen Vergleich der Konditionen bei anderen Banken vergewissern, dass die Hausbank ein wirklich gutes Angebot zur Anschlussfinanzierung unterbreitet.

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