Montag, 11. April 2011

EZB-Zinserhöhung - was macht mein Dispo?

Der EZB-Referenzzins wurde letzten Donnerstag zum ersten Mal seit 2008 erhöht. Die Phase des extrem billigen Geldes könnte also demnächst zu Ende gehen. Tangiert wären insbesondere die Zinssätze für kurzfristige Kredite wie den Dispo, sofern die Kreditinstitute die Zinserhöhung an die Kunden weitergeben. In der Praxis sollte sich für Kunden allerdings möglichst wenig ändern, da ein Dispo zwar bequem, aber auch traditionell sehr teuer ist, so dass man ihn nur im äußersten Notfall und kurzfristig in Anspruch nehmen sollte. Ein Dispo gehört gewissermaßen zur Grundausstattung eines Girokontos für Privatpersonen. Er ermöglicht es dem Kontoinhaber und gegebenenfalls den Kontobevollmächtigten, zu Lasten des Girokontos auch dann Verfügungen vorzunehmen, wenn das entsprechende Guthaben nicht mehr zur Verfügung steht. Die Verfügungen können entweder bar an der Kasse des jeweiligen Kreditinstituts oder mittels der EC-Karte am Geldautomaten erfolgen. Auch eine Verfügung durch Überweisungen ist ebenso möglich wie die Ausführung von Daueraufträgen. Zu guter Letzt gewährleistet ein eingeräumter Dispositionskredit, dass auch Lastschriften oder Schecks von der kontoführenden Bank oder Sparkasse eingelöst werden, wenn das Girokonto zum Zeitpunkt der Belastung nicht das notwendige Guthaben aufweist. Bei allem Komfort, den ein Dispo bietet, sollte man ihn dennoch nur für absolute Ausnahmefälle und dann auch nur kurzfristig zur Überbrückung in Anspruch nehmen. Bei anstehenden größeren Anschaffungen sollte man sich somit tunlichst um einen günstigen Ratenkredit bemühen und hierbei dem Abschluss einer Restschuldversicherung, die meist wahrlich nicht zu den preiswerten Versicherungen zählt, skeptisch gegenüberstehen.

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Montag, 14. März 2011

Sparmaßnahme

Auflaufende Sollsalden auf dem Girokonto durch Inanspruchnahme des bereitgestellten Dispositionskredites sollte man tunlichst vermeiden. Ein Dispo ist ein sehr teurer Kredit, den man sich nicht für längere Zeit leisten sollte. Insbesondere, wenn im Rahmen des vierteljährlich erstellten Rechnungsabschlusses auch Überziehungszinsen berechnet werden, besteht Handlungsbedarf. Dieser Zustand deutet auf eine unnötig kostspielige dauerhafte Inanspruchnahme des eingeräumten Kreditlimits hin. Eine Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit sollte spätestens in die Wege geleitet werden, wenn auch unmittelbar nach Gehaltseingang kein Guthaben auf dem Girokonto ausgewiesen wird und in naher Zukunft keine größeren Einmalbeträge als Eingang bevorstehen. Eine deutliche Reduzierung der Zinsbelastung ist häufig das Ergebnis dieser leicht umsetzbaren Sparmaßnahme.

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Dienstag, 21. September 2010

Finanzierungen über den Dispo meiden!

Finanzierungen über den Dispositionskredit auf dem privaten Girokonto sind bequem und unbürokratisch, aber viel zu teuer. Für den Dispo werden in aller Regel deutlich zweistellige Zinssätze in Rechnung gestellt. Es empfiehlt sich daher, nur im Ausnahmefall und für kurze Zeiträume eine Inanspruchnahme vorzunehmen. Steht hingegen eine größere Anschaffung bevor oder befindet sich das Girokonto dauerhaft im Soll, lässt sich viel Geld dadurch sparen, dass man einen Ratenkredit aufnimmt bzw. in diesen umschuldet. Allerdings schließt man nur dann bei seiner Hausbank ab, nachdem man sich vergewissert hat, dass diese auch ein günstiges Angebot unterbreitet hat. Man sollte im Vorfeld in jedem Fall einen entsprechenden Vergleich vornehmen. Bei der Einholung der obligatorischen Schufa-Auskunft zu diesem Zweck ist darauf zu achten, dass hierbei das Merkmal “Anfrage Konditionen“ verwendet wird, nicht etwa “Anfrage Kredit“. Ansonsten würde (wenn der Kunde an dem jeweiligen Kredit letztlich aufgrund zu hoher Zinsen kein Interesse zeigt) für Dritte der Eindruck entstehen können, der Kunde hätte sich um einen Kredit bemüht, diesen jedoch nicht erhalten. Neben den reinen Kreditkosten (Zinsen und Gebühren) ist bei einem Vergleich der Konditionen auch zu berücksichtigen, inwieweit der Kredit bei Bedarf durch kostenlose Sondertilgungen schneller oder vollständig vorzeitig zurückgeführt werden kann.

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Montag, 16. August 2010

Kreditkosten senken

Ein aufgelaufener Sollsaldo auf dem Girokonto durch Inanspruchnahme des bereitgestellten Dispositionskredites sollte sorgsam beobachtet werden. Angesichts der im Vergleich zu einem Ratenkredit hohen Zinsen, die Banken und Sparkassen für einen Dispo berechnen, ist eine Finanzierung über das Gehaltskonto zwar bequem, aber sehr teuer.
Eine Umschuldung sollte spätestens dann in die Wege geleitet werden, wenn das Konto dauerhaft im Soll geführt wird. Wenn auch unmittelbar nach Gehaltseingang kein Guthaben auf dem Girokonto ausgewiesen wird und in naher Zukunft keine größeren Einmalbeträge als Eingang bevorstehen, lässt sich durch die Ablösung des Sollsaldos durch einen Kredit eine mitunter recht deutliche Ersparnis erzielen. Die Höhe hängt vor allem von der Kreditsumme und dem Zinsunterschied ab. Auf der Suche nach der Bank, die den Kredit zur Ablösung bereitstellt, bieten sich unabhängige Finanzdienstleister an, die mit einer Vielzahl von Kreditinstituten zusammenarbeiten. Das Prinzip, seine Zinskosten zu reduzieren, ist identisch bei einer Baufinanzierung, für die gegen Ablauf der Zinsbindungsfrist eine Prolongation ansteht. Hier sollte man sich durch einen Vergleich der Konditionen bei anderen Banken vergewissern, dass die Hausbank ein wirklich gutes Angebot zur Anschlussfinanzierung unterbreitet.

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