Mittwoch, 19. September 2012

Mit Fonds chancenreich investieren

Bei Investmentfonds, die in Aktien investieren, handelt es sich entweder um reine Aktienfonds, deren Vermögen in der Regel nur aus Aktien und einer notwendigen Barreserve besteht oder um Mischfonds bzw. vermögensverwaltende Fonds, die älteste Form der Vermögensverwaltung auch für den kleinen Mann bzw. dessen Geldbeutel. Dachfonds, sogenannte Funds of Funds, investieren mittelbar ebenfalls in Aktien. Wie bei grundsätzlich allen Fonds, die als Investmentfonds für den öffentlichen Vertrieb zugelassen sind und der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) unterliegen, einer Bundesoberbehörde mit Dienstsitz in Bonn und fachlich dem Bundesfinanzministerium unterstellt, ermöglichen auch Fonds, die in Aktien investieren, eine aktiv gemanagte oder computerbasiert gesteuerte Streuung des Vermögens der Anleger auf eine Vielzahl von Investitionsmöglichkeiten, verbunden mit der Nutzung professioneller Verwaltung und kostengünstigen Konditionen bei geringen Mindestanlagebeträgen.


Aktien – auch wenn man sie durch Kauf eines entsprechenden Fonds nur mittelbar erwirbt – stellen jedoch eine Form der Geldanlage dar, die nicht für kurzfristig benötigte Mittel geeignet ist. Der empfohlene Anlagehorizont sollte mindestens sieben, besser zehn Jahre nicht unterschreiten, um das real existierende Verlustrisiko dieser Anlageform deutlich zu begrenzen. Aufgrund der Flexibilität der Geldanlage in Investmentfonds ist ein Verkauf der ganzen oder auch von Teilen der Position grundsätzlich allerdings jederzeit möglich, beispielsweise um anlässlich der neu zu verhandelnden Anschlussfinanzierung im Rahmen seiner Baufinanzierung Sondertilgungen zu leisten. Kosteneffizient handelt, wer sich durch einen gezielten Kauf nicht bei der Kapitalanlagegesellschaft, sondern bei spezialisierten unabhängigen Finanzdienstleistern um einen Fonds Rabatt bemüht und idealerweise auch gute Fonds ohne Ausgabeaufschlag erwerben kann.

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Montag, 4. Juni 2012

Rabattmöglichkeiten nutzen

Bei vielen Formen der Geldanlage fallen keine Kosten oder Gebühren an. Insbesondere beim klassischen Sparen ist vorrangig interessant, welche Zinssätze vergütet werden. Dies hängt hauptsächlich von der Höhe der Anlage und von der Laufzeit ab. Meistens gibt es höhere Zinsen für einen längeren Anlagezeitraum. Oftmals gibt es für interessante Angebote darüber hinaus Mindestanlagebeträge. Ansonsten gibt es tendenziell für höhere Beträge auch höhere Zinsen. Insoweit kann man bei der Geldanlage von einer Art Mengenrabatt sprechen. Die gilt übrigens auch für einen Kredit: Darlehen über höhere Beträge sind meist teurer als Konsumentenkredite in geringerem Umfang. Rabatte anderer Art gibt es häufig bei Fonds. Wenn es gelingt, einen Rabatt auf den Ausgabeaufschlag, mit dem Investmentfonds üblicherweise ausgestattet sind, in voller Höhe auszuhandeln, kauft man im Ergebnis Fonds ohne Ausgabeaufschlag. Dies ist in vielen Fällen möglich bei einer Vermittlung durch unabhängige Finanzdienstleister. Die Höhe der möglichen Ersparnis hängt hierbei von dem nominalen Ausgabeaufschlag ab, der standardmäßig anfiele. Bei üblichen fünf Prozent bezogen auf den Bruttobetrag ergibt sich auf den Nettobetrag, den Nettoinventarwert der Fondsanteile, eine Ersparnis von 5,26 Prozent.




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Freitag, 18. März 2011

Superfonds

Superfonds müssen nicht super sein. Es handelt sich lediglich um eine gängige Bezeichnung für eine relativ neuartige Gattung von Investmentfonds. Superfonds haben wie gewöhnliche zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Fonds die Möglichkeit, Direktanlagen in Aktien oder Anleihen vorzunehmen. Daneben können sie auch wie ein Dachfonds agieren, also Anteile von anderen Investmentfonds in ihr Portefeuille integrieren. Das Besondere ist die dritte Komponente: Superfonds können auch in derivative Produkte nicht nur zu Absicherungszwecken, sondern auch zur Anlage des Fondsvermögens investieren, insbesondere in Anlagezertifikate.
Durch die erweiterten Möglichkeiten, das Vermögen des Fonds zu investieren, und die gängigen Vorteile von Investmentfonds wie geringe Mindestanlagebeträge, permanente Verfügbarkeit und Risikostreuung können Superfonds in Abhängigkeit von der Strategie des jeweiligen Fonds und den Zielen des einzelnen Anlegers eine attraktive Option für die mittel- bis langfristige Geldanlage bis hin zu einem Baustein für die private Altersvorsorge darstellen. Man sollte sich jedoch eingehend über die Strategie, die hinter dem jeweiligen Investmentvehikel steht, informieren, ebenso über die Expertise des Fondsmanagements. Außerdem sollte man versuchen, einen Fonds Rabatt auszuhandeln, besser noch einen Kauf des Fonds ohne Ausgabeaufschlag, da die laufenden Kosten in der Regel bereits recht hoch sind.

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Mittwoch, 9. März 2011

Sparbuch - ja oder nein?

Ein Sparbuch zeichnet sich dadurch aus, dass Einzahlungen täglich nach eigenem Ermessen in beliebiger Höhe möglich sind. Für Auszahlungen hingegen gilt diese unbegrenzte Flexibilität nur mit geringen Einschränkungen.
Grundsätzlich wird unter “dem Sparbuch“ die klassische Form der Geldanlage verstanden, die mit einer dreimonatigen Kündigungsfrist für den Kunden verbunden ist. Allerdings sind Beträge von bis zu 2.000 € monatlich als Freibetrag hiervon ausgenommen, also täglich verfügbar. Wird dieser Betrag überschritten, werden Vorschusszinsen zu Lasten des Kontoinhabers berechnet. Sie betragen ein Viertel der Guthabenzinsen. Es kommt also bei höheren Auszahlungen im Ergebnis zu einer Zinskürzung, jedoch nicht zu Kapitalverlusten.
Dennoch kann dieser Aspekt der leicht eingeschränkten Flexibilität ein ausschlaggebender Punkt sein im Vergleich zu alternativen Möglichkeiten der verzinslichen Anlage von Liquiditätsreserven wie Tagesgeld, Kreditkartenkonto oder Geldmarktfonds. Letztere sind mitunter mit einem geringen Ausgabeaufschlag versehen, nicht jedoch, wenn man über unabhängige Finanzberater kauft, die einen Fonds Rabatt einräumen.

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Montag, 17. Januar 2011

An den Nebenkosten sparen

Nicht nur beim Hausbau bzw. der zugehörigen Baufinanzierung fallen Nebenkosten an, auch bei der Geldanlage treten diese bisweilen auf. Die wesentlichen Nebenkosten, die bei der Geldanlage mit Fonds anfallen, lassen sich in aller Regel sparen oder zumindest deutlich reduzieren. Es handelt sich um die Ausgabeaufschläge, die beim Fondskauf grundsätzlich anfallen. Sie betragen bei Aktienfonds meist um die 5 Prozent des Anlagebetrags, bei Rentenfonds im Schnitt ca. 3 Prozent. Finanzdienstleister, die ihre Sonderkonditionen an die Kundschaft weitergeben, ermöglichen entsprechend einen günstigeren Einkauf mit unmittelbarer Auswirkung auf die Rendite der Geldanlage.

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Mittwoch, 12. Januar 2011

Vorsicht bei Modethemen für die Geldanlage

Anleger sollten den Anteil an Fonds, die spezielle Trends aufgreifen, nicht zu hoch gewichten. Es besteht das Risiko, dass diese Themenfonds überdurchschnittlich stark schwanken, der nachhaltige herausragende Erfolg jedoch ausbleibt. Beispielsweise Investments rund um das Thema Erneuerbare Energien können als Beimischung durchaus von Interesse sein, wie auch Anlagen in Fonds, die gezielt in den Bereich Infrastruktur investieren. Dennoch sollte der Grundstock in breit streuende Basisinvestments angelegt werden. Dies mindert die Verlustrisiken ungemein, die im Worst Case dann auftreten, wenn Trend oder Thema sich erschöpfen und deutlich wird, dass die Preise in der Vergangenheit bereits stark überzogen waren (vgl. in der Vergangenheit Internet oder Biotechnologie). Auch sollte der Anteil an Aktienfonds grundsätzlich nicht zu hoch bemessen werden. Je kürzer die geplante Anlagedauer ist, desto eher bietet es sich an, Mischfonds in Betracht zu ziehen. Eine Alternative wären auch gute Fondspolicen, die ein automatisches und kostenloses Ablaufmanagement beinhalten, zum Ende der Laufzeit hin das Risiko somit planmäßig und systematisch reduzieren.

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Mittwoch, 1. Dezember 2010

Rabatte

Rabatte sind im Bereich der Finanzen gar nicht mal so selten. Beispielsweise lassen sich für Fonds Nachlässe auf den Ausgabeaufschlag realisieren, sofern man einen Vermittler findet, der seine Sonderkonditionen teilweise oder vollständig an den Kunden weitergibt. Weniger bekannt ist, dass es auch bei einer Baufinanzierung bisweilen Rabattmöglichkeiten gibt. Hierbei insbesondere zu nennen sind Rabatte auf die Zinssätze, die für ohnehin günstige öffentliche Fördergelder berechnet werden. Die Möglichkeit, diese Rabatte einzuräumen, hat grundsätzlich jede Bank oder Sparkasse. Allerdings ist es in der Praxis dem Kunden anzuraten, sich um eine Vermittlung durch einen entsprechend qualifizierten unabhängigen Finanzdienstleister zu bemühen.

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Montag, 29. November 2010

Klassische Vermögensverwaltung

Gemischte Fonds sind als klassisches Instrument der Vermögensverwaltung die älteste Form des Investmentfonds. Wie alle offenen Fonds sind sie dadurch gekennzeichnet, dass sie das Kapital verschiedener, in der Regel sehr vieler Anleger aufnehmen und entsprechend den Statuten in verschiedene Wertpapiere investieren. Die Anteilseigner erwerben gemeinschaftliches Bruchteilseigentum an den Vermögensgegenständen. Sofern sie in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen sind, unterliegen sie der Aufsicht durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). Sie sind als Sondervermögen konzipiert, fallen entsprechend im Falle der Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft nicht in die Insolvenzmasse. Die Vermögenswerte der Anleger sind mithin vor dem Zugriff Dritter geschützt. Die Verwahrung der Vermögenswerte erfolgt bei einer von der Investment- bzw. Kapitalanlagegesellschaft unabhängigen Depotbank, die auch die Käufe und Verkäufe von Wertpapieren ausführt und die Übereinstimmung der Transaktionen mit den Regularien entsprechend den Statuten des Investmentfonds überwacht.
Gemischte Fonds investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen, bisweilen auch in weitere Anlageklassen wie Immobilien oder Rohstoffe. Das Verhältnis zwischen den einzelnen Anlageklassen ist grundsätzlich flexibel. Der Aktienanteil erfährt jedoch in der Regel statutarisch eine festgelegte Obergrenze, um das Maximalrisiko festzulegen. Entsprechend werden je nach Risikogehalt defensive, ausgewogene, flexible und dynamische Mischfonds unterschieden.

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Montag, 22. November 2010

Welche Fonds?

Für einen Einstieg und auch einen wesentlichen Bestandteil des in Fonds längerfristig anzulegenden Vermögens empfehlen sich breit streuende, idealerweise global investierende Aktienfonds als Basisinvestment. Insbesondere Fonds mit einem sogenannten Value-Ansatz, die nach Aktien suchen, die im Hinblick auf den Substanzwert, die Marktposition und die erwartete Gewinnentwicklung als unterbewertet anzusehen sind, haben langfristig durch eine überdurchschnittliche Wertentwicklung ihr Potenzial dahin gehend gezeigt, einen wertvollen Eckpfeiler für den Vermögensaufbau und damit auch die flexible private Altersvorsorge darstellen zu können. Bei einem höheren Sicherheitsbedürfnis lassen sich die Renditechancen von Fonds auch mit Garantien und Mindestverzinsungen im Rahmen ausgewählter Fondspolicen kombinieren.

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Freitag, 16. Juli 2010

An Nebenkosten sparen

Die wesentlichen Nebenkosten, die bei der Geldanlage mit Fonds anfallen, lassen sich in aller Regel sparen oder zumindest deutlich reduzieren. Es handelt sich um die Ausgabeaufschläge, die beim Fondskauf grundsätzlich anfallen. Sie betragen bei Aktienfonds meist um die 5 Prozent des Anlagebetrags, bei Rentenfonds im Schnitt ca. 3 Prozent. Finanzdienstleister, die ihre Sonderkonditionen an die Kundschaft weitergeben, ermöglichen entsprechend einen günstigeren Einkauf mit unmittelbarer Auswirkung auf die Rendite der Geldanlage. Weitere Nebenkosten entstehen durch die Depotgebühr, die die jeweilige Bank oder Kapitalanlagegesellschaft für Verwahrung, Verwaltung und Service erhebt. Hier bietet sich ein Depot mit Flatrate an, um die jährlichen Kosten nicht ausufern zu lassen.

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Freitag, 25. Juni 2010

Variable Geldanlage

Da man die Zinsen für kurzfristige Geldanlagen derzeit mit der Lupe suchen muss, liegt es nahe, sich längerfristig zu binden, um wenigstens einen etwas höheren Ertrag zu erzielen. Dies ist aber nicht ohne Risiko. Bei einem Anstieg der Zinsen ausgehend von dem derzeit historisch niedrigen Niveau können Anleger, die in ihren langfristigen Festgeldern oder Sparbriefen festsitzen, hiervon nicht profitieren; Besitzer von Anleihen erleiden Kursverluste, die sie aussitzen müssen. Eine nicht zu unterschätzende Alternative für kurzfristig verfügbare Beträge sind in diesem Szenario Geldmarktfonds. Diese Fonds profitieren tendenziell von steigenden Zinsen, da sie in kurzfristige Bankguthaben und Anleihen mit einer Restlaufzeit von max. einem Jahr investieren.

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Donnerstag, 10. Juni 2010

Baufinanzierung mit Fonds

Eine Baufinanzierung ist nicht der Raum für finanzielle Experimente. Entsprechend sollten Tilgungssurrogate (Fonds oder kapitalbildende Versicherungen) anstelle einer planmäßigen Tilgung nur dann vereinbart werden, wenn der Kunde mit dem Risiko, dass das angesparte Guthaben nicht ausreicht, das Darlehen zu dessen Endfälligkeit vollständig abzulösen, ruhig schlafen kann, da ausreichende liquide Vermögenswerte vorhanden sind.

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Mittwoch, 2. Juni 2010

Fonds zur Altersvorsorge

Fonds können einen wertvollen Baustein für die private Altersvorsorge darstellen. In Ergänzung zu den Rentenansprüchen aus der gesetzlichen Rentenversicherung lässt sich mit Hilfe von Fondssparplänen über einen langen Zeitraum ein erkleckliches Vermögen aufbauen. Dieses kann im Ruhestand flexibel durch einen Auszahlplan oder Einmalentnahmen verwendet werden.

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Montag, 17. Mai 2010

Mischfonds

Wenn man sich nicht entscheiden kann zwischen (langfristig aussichtsreichen, aber kurz- und mittelfristig riskanten) Aktienfonds und Rentenfonds, bieten sich Mischfonds an. Diese Fonds investieren sowohl in Aktien als auch in Anleihen und können ihre Aktienquote, den maßgeblichen Einflussfaktor auf Rendite und Risiko, flexibel anpassen.

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Montag, 8. März 2010

Tilgungsersatz durch Investmentfonds

Eine selten angebotene Darlehensvariante sieht vor, anstelle regelmäßiger Tilgungen eine Teil- oder Vollablösung durch angespartes Guthaben in Investmentfonds vorzunehmen. Die Variante ist nur bei längeren Laufzeiten zu empfehlen, da sie sich nur lohnt, wenn die erzielte Rendite den effektiven Jahreszins des Darlehens übersteigt. Für kürzere Laufzeiten ist grundsätzlich das Risiko, Verluste zu erleiden, als zu hoch anzusehen. Je niedriger sich das Zinsniveau jedoch darstellt, desto eher besteht über eine teilweise Tilgungsfreistellung mittels Fonds die Chance einer insgesamt schnelleren Entschuldung.

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